Würdevolle Pflege und Begleitung zeigt sich in jedem Handgriff des Alltags.

1 Tag (6 Stunden)
(Max) 10
2’190 CHF
In Ihren Räumen
Teilnahmebestätigung
01 | Risikopraktiken erkennen, die mit Routine und institutionellen Zwängen zusammenhängen
02 | Zwischen der Prävention von Gewalt und Vernachlässigung und einer würdevollen Haltung im Alltag unterscheiden
03 | Konkrete und messbare Verpflichtungen festlegen, um die Qualität der Begleitung zu stärken
Diese Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen, die ihre Praxis auf würdevolle Pflege und Begleitung ausrichten möchten, über die blosse Prävention von Gewalt und Vernachlässigung hinaus. Würdevolle Begleitung zeigt sich in jedem Handgriff des Alltags: an eine Tür klopfen, eine Wahl anbieten, einen Rhythmus respektieren. Doch Müdigkeit, Routine und organisatorische Zwänge können zu Fehlentwicklungen führen, die die Teams nicht immer wahrnehmen: Bevormundung, Entzug von Wahlmöglichkeiten, Missachtung der Intimsphäre.
Die Weiterbildung bietet einen wohlwollenden Reflexionsraum, um diese Risikopraktiken zu erkennen und eine Haltung zu stärken, die die Würde jeder begleiteten Person achtet. Mit einer Selbsteinschätzung im Team, Fallstudien und strukturiertem Austausch gehen die Teilnehmenden mit konkreten und messbaren Verpflichtungen nach Hause, um würdevolle Pflege und Begleitung im Alltag zu verankern.
Weiterbildung würdevolle Pflege und Begleitung
An eine Tür klopfen, eine Wahl anbieten, einen Rhythmus respektieren. Würdevolle Begleitung lässt sich nicht in einem Qualitätsdokument verordnen: Sie zeigt sich in gewöhnlichen Handgriffen, die Dutzende Male am Tag wiederholt werden. Und gerade weil sie so gewöhnlich sind, werden sie für jene unsichtbar, die sie ausführen.
Müdigkeit, Routine und organisatorische Zwänge führen zu Fehlentwicklungen, die die Teams nicht immer wahrnehmen: Bevormundung, Entzug von Wahlmöglichkeiten, Missachtung der Intimsphäre. Diese Weiterbildung öffnet einen Reflexionsraum ohne Schuldzuweisung, in dem das Team seine eigene Praxis betrachtet und selbst entscheidet, was es verändern will.
Genau darauf achten wir. Die Selbsteinschätzung führt das Team selbst durch, anhand seiner eigenen Situationen und ohne Wertung: Ziel ist es, Automatismen sichtbar zu machen, nicht Schuldige zu benennen.
Vom Team formulierte, konkrete und messbare Verpflichtungen, die in Teamsitzungen aufgegriffen und einige Monate später überprüft werden können.
Sie kann Teil davon sein. Die erarbeiteten Verpflichtungen lassen sich dokumentieren und in einem internen Qualitätsverfahren weiterverwenden.
Wir beantworten gerne Ihre Fragen und helfen Ihnen, Ihre Weiterbildung zu organisieren. Füllen Sie das Formular unten aus, und wir melden uns so rasch wie möglich bei Ihnen.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag, 9.00 bis 16.30 Uhr